Meckatzer Hell

Das Meckatzer Hell ist ein echtes Original aus dem Allgäu. Dabei vereintes es, wie es auf dem Etikett zu lesen ist, die Zünftigkeit bayerischer Biere im Allgemeinen mit der Besonderheit der Meckatzer Brauerei. Das hört sich ja schonmal prächtig an, mag man da denken. Eingebraut wird dieses helle Vollbier mit einem Stammwürzegehalt von 11,6°P und kommt damit im Endprodukt auf einen Alkoholgehalt von 4,9%. Wie der Geschmack des Inhalts der klassischen Halbliterflasche ist, haben wir für euch gekostet!

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Duft und Farbe
Der erste Eindruck dieses Bieres, wenn man seinen Zinken über die gerade geöffnete Flasche hält, kommt einer Mélange aus würzigen und dennoch milden Aromen gleich. Lässt man das Bier dann schließlich aus seinem Flaschenverließ in ein Glas entgleiten, zeigt sich seine herrlich intensive goldene Farbe! Nur der Schaum ist leider etwas grob und verabschiedet sich schnell wieder.

Einstieg
Sanft gebährdet sich das Bier beim ersten Schluck. Es dominieren getreideartige Eindrücke, was durchaus angenehm wirkt. Eine leicht metallische Note bildet jedoch einen Unterton.

Körper und Geschmack
Ingesamt wirkt das Bier, naja, unspektakulär. Der Geschmack ist rund und stimmig, besticht aber weder durch kräftige Aromen noch durch einen augefuchsten Spannungsbogen. Über dieses Bier kann man daher tatsächlich recht wenig schreiben, was jedoch ausdrücklich nicht negativ verstanden werden sollte.

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Abgang
So unversehen wie es kam und wirkte, so verschwindet dieses Bier auch wieder aus dem Leben des geneigten Konsumenten. Es hinterlässt wenig, bis auf einen ganz, ganz leichten Nachgeschmack von Getreide.

Kohlensäure
Wohl dosiert, ohne große Anstalten zu machen.

Süffigkeit
In Ermangelung von vielem anderen ist dieses Bier überaus süffig, Wasser insgesamt nicht unähnlich.

Fazit
Ein Bier, über das man kaum etwas schreiben kann. Sehr süffig, weil sonst nicht so viel da ist. Wer geschmacklich eher auf „neutral“ setzt, hat hier sein Bier gefunden.

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zur Brauerei
Als im Jahr 1738 Josef Fässler die Meckatzer Brauerei zum Löwen eröffnete, hat er sich wohl nicht träumen lassen, was für eine Tradition er damit begründen würde. Nach einigen Besitzerwechseln im ersten Jahrhundert des Bestehens gehört die Brauerei seit 1853 der Brauereifamilie Weiss, welche die Brauerei heute in bereits 4. Generation führt. Heute ist die Brauerei bei den klassischen Bierarten gut aufgestellt. Aus dem kleinen Dorf im Allgäu erhält man sowohl Pils wie auch Helles, Weizen, Bock und Märzen.

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