Finne Pale Ale

Von der Brauerei wird das Pale Ale als ein Bier bezeichnet, das gegen den Strom schwimmt. Dafür steht sinnbildlich auch der Kran, der den Münsteraner Hafen symbolisieren soll. Im Bier steckt auch einiges gutes drin – und alles ist bio. Insgesamt tummeln sich vier verschiedene Hopfensorten und nochmals vier verschiedene Malzsorten im Pale Ale. Fertig gebraut bringt es das Bier so auf 68 IBU-Bittereinheiten und 6,1% Alkoholgehalt. Wendet man seinen Blick abschließend nochmal auf das liebevoll gestaltete Etikett, dann erblickt man sogar die Schwäne des Münsteraner Aasees. Ein Bier, das viel auf seine Heimatstadt hält. Und der Inhalt der Flasche? Lest dafür hier weiter!

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Duft und Farbe
Eine wahre Fruchtexplosion schlägt einem olfaktorisch entgegen, sobald sich der Kronkorken von der Flasche löst. Es ist wirklich so, als würde man eine Flasche Tropicana öffnen, aber ein vergewissender Blick auf die Flasche bestätigt: es ist ein Pale Ale. Im Glas zeigt sich das Bier leicht trüb und von etwas rötlich angehauchter Farbe. Der Schaum hat eine annehmbare Konsistenz und eine recht gute Haltbarkeit.

Einstieg
Nimmt man den ersten Schluck, legt das Finne Pale Ale gleich auch ordentlich los und entfaltet seinen klarkantigen Geschmack.

Körper und Geschmack
Der Geschmack hält im Vergleich zum Körper eine ziemliche Überraschung bereit. Denn das Pale Ale wirkt lange nicht so fruchtig, wie es im ersten Moment schien. Viel mehr dominieren herbe Aromen die Szenerie. Der Geschmack setzt vor allem im hinteren Mund an und geht ordentlich in die Breite. Das bringt einen gleich auch schon zu Frage des Körpers. Das Bier hat einen recht dominanten Körper, der gerade mit den sich zügig entwickelnden herben Noten an Breite gewinnt. Interessante, wenn auch unverhoffte Entwicklung.

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Abgang
Die herben Noten dominieren auch den Abgang. Hier kommen diese starken Anklänge nochmal so richtig zur Geltung und lassen einen noch lange an das Bier denken.

Kohlensäure
Die Kohlensäure reicht allemal aus, um einen soliden Schaum zu produzieren. Beim Trinken dürfte es durchaus eine Prise mehr sein, aber vielleicht macht dies so auch gerade den Charakter des Pale Ales aus.

Süffigkeit
Die herben Aromen verhindern eine Bestnote im Bereich Süffigkeit, aber gerade an warmen Sommertagen kann man sich schon mehrere Fläschchen hiervon vorstellen.

Fazit
Ein sehr prägnantes Bier mit sehr eigenem Charakter, dem man besonders den Hopfen sehr anmerkt. Ein Pale Ale, dem man locker abnimmt, wirklich handwerklich hergestellt worden zu sein.

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zur Brauerei
Diese Brauerei, die sich selbst das Label „Craft Beer“ aufdrückt, stammt aus dem Kreuzviertel der westfälischen Fahrradmetropole Münster. Alle Biere werden nach Bio-Standard gebraut und die Auswahl kann sich sehen lassen: Helles, Weizen, Pils, Pale Ales und auch einige fruchtige Experimente. Der Name stammt übrigens aus der Münsteraner Lokalsprache „Masematte“ und bedeutet schlicht und ergreifend ‚Flasche‘. Diese werden in der Brauerei auch fleißig gefüllt!

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