Garden Brewery Session IPA

Schon die Dose signalisiert, dass hier kein lautes, aggressives IPA wartet, sondern etwas Durchdachtes. Florale Ornamente, sattes Grün und eine fast botanische Anmutung bestimmen das Design. Die Illustration wirkt wie eine stilisierte Pflanze oder Hopfenranke und passt hervorragend zur Handschrift der Garden Brewery. Hinter diesem Auftritt verbirgt sich ein Session IPA mit bewusst moderatem Anspruch: 4,0 % Alkoholgehalt, rund 10,2 °P Stammwürze und offiziell etwa 25 IBU. Keine Kraftmeierei, sondern ein Bier, das auf Balance und Trinkfluss setzt – genau das, was man von einem Session IPA erwarten darf. Ob das Konzept aufgeht, zeigt sich im Glas.

Farbe, Duft und Krone
Im Glas leuchtet das Bier in einem intensiven, honiggelben Farbton und ist deutlich naturtrüb. Optisch macht das sofort Lust auf den ersten Schluck. Der Schaum baut sich feinporig und cremig auf, steht stabil und wirkt hochwertig. In der Nase ist sofort klar: IPA-DNA ist vorhanden. Der Duft ist fruchtig, saftig und erstaunlich intensiv für ein Bier dieser Alkoholklasse. Tropische Früchte dominieren, begleitet von einer floralen Note, die sehr gut mit dem visuellen Auftritt der Dose harmoniert.

Einstieg
Der Antrunk ist lebendig und direkt. Eine spürbare, recht kräftige Kohlensäure sorgt für einen spritzigen Start und verteilt sich schnell im gesamten Mundraum. Geschmacklich bleibt der Einstieg zunächst überraschend zurückhaltend in Sachen Fruchtsüße. Stattdessen meldet sich früh eine klare, saubere Bitterkeit, die dem Bier sofort Struktur und Richtung gibt.

Körper und Geschmack
Im weiteren Verlauf zeigt sich ein für ein Session IPA bemerkenswert runder Körper. Nicht breit, nicht schwer, aber präsent genug, um Substanz zu liefern. Fruchtige und süßliche Noten sind klar vorhanden, werden jedoch nie dominant. Die Bitterkeit übernimmt zunehmend die Führung, bleibt dabei aber stets kontrolliert. Genau hier liegt die Stärke dieses Bieres: Es wirkt nicht wie ein „reduziertes“ IPA, sondern wie ein bewusst komponierter Stilvertreter. Alles ist auf Ausgewogenheit angelegt, nichts wirkt zufällig oder unausgegoren.

Abgang
Der Abgang ist trocken, sauber und angenehm bitter. Die Bitterkeit bleibt präsent, ohne zu kratzen oder nachzuhängen, und sorgt für einen frischen, aufgeräumten Abschluss. Ein klarer Schnitt, der direkt Lust auf den nächsten Schluck macht.

Kohlensäure
Die Kohlensäure ist insgesamt sehr lebendig, fast einen Hauch zu präsent. Sie verleiht dem Bier viel Frische und Tempo, nimmt ihm aber stellenweise etwas Ruhe. Ein minimal zurückhaltenderes Carbonisieren hätte dem Bier noch mehr Eleganz verliehen, fällt jedoch nicht gravierend ins Gewicht.

Süffigkeit
Trotz aromatischer Tiefe und klarer Bitterkeit bleibt das Session IPA gut trinkbar. Die niedrige Alkoholstärke spielt dem Bier deutlich in die Karten. Es ist kein reines Nebenbei-Bier, aber eines, das sich hervorragend für warme Tage eignet – leicht, frisch und dennoch mit Charakter.

Fazit
Dieses Session IPA überzeugt durch Balance statt Wucht. Es kombiniert florale und fruchtige Aromen mit einer klaren, sauberen Bitterkeit und zeigt eindrucksvoll, wie viel Tiefe auch bei 4,0 % Alkohol möglich ist. Abgesehen von der etwas lebhaften Kohlensäure ist das ein sehr stimmiges, modernes Session IPA, das nicht laut sein muss, um Eindruck zu hinterlassen.

zur Brauerei
The Garden Brewery stammt aus Zagreb und zählt zu den prägenden Akteuren der kroatischen Craft-Bier-Szene. Seit der Gründung im Jahr 2016 verbindet die Brauerei moderne Bierstile mit einem starken Fokus auf Design, Musik und internationale Bierkultur. Das Sortiment reicht von IPAs und Pale Ales über Lagers bis hin zu experimentelleren Stilen. Gebraut wird mit einem klaren Anspruch an Frische, Trinkbarkeit und stilistische Präzision – häufig in Dosen und mit wachsender internationaler Reichweite.

Torch Brewery IPA

Ein IPA aus der Türkei sieht man hierzulande wahrlich nicht alle Tage, und schon gar nicht mit einem derart farbenfrohen Etikett: ein Papagei, ein Roadtrip-artiger Himmel, warme Orange- und Rottöne – das Ganze wirkt wie die Vorschau auf einen lauen Abend irgendwo zwischen Ägäis und anatolischen Bergen. Auf dem Papier bringt das Bier 5,8 % Alkohol und 47 IBU mit. Ein IPA mit Ecken, Kanten und ordentlich Selbstbewusstsein – ein guter Grund, genauer hinzuschmecken.

Farbe, Duft und Krone
Beim Öffnen zeigt sich zunächst ein eher zurückhaltender Duft, der erst mit Verzögerung fruchtige Süße andeutet. Im Glas wiederum überrascht das IPA mit einem sehr dunklen Bernstein, erstaunlich klar und ohne sichtbare Trübung. Der Schaum muss förmlich herausgefordert werden: Er bildet sich nur zögerlich, bleibt grobporig, hält sich aber länger, als man vermuten würde.

Einstieg
Der erste Kontakt mit dem Gaumen ist ein Frontalangriff. Bitterkeit steht sofort im Raum und beansprucht die gesamte Zunge – fast so, als wolle das Bier sicherstellen, dass man das „IPA“ im Namen nicht überliest. Fruchtigkeit spielt dagegen nur eine Statistenrolle. Bereits früh im Antrunk blitzt eine leichte Vanillenote auf, die dem Bier einen interessanten Dreh verleiht.

Körper und Geschmack
Der Körper fällt überraschend schlank aus. Statt in die Breite zu gehen – was viele fruchtigere IPAs tun – konzentriert sich diese Variante kompromisslos auf die bitteren Elemente. Das verleiht ihm Klarheit, nimmt ihm aber jede Schwere. Die Vanille bleibt als feiner Unterton erhalten, ohne je dominant zu werden.

Abgang
Im Abgang regieren erneut die herben Noten. Der Nachhall ist trocken und klar, fast schon schnörkellos, mit einer leisen süßlichen Kante, die den Übergang abrundet.

Kohlensäure
Die Kohlensäure zeigt sich präsenter im Mund als im Glas. Sie trägt den Geschmack gut, ohne zu beißen oder die Bitterkeit künstlich aufzublasen.

Süffigkeit
Für ein IPA mit 5,8 % wirkt dieses Bier erstaunlich leichtfüßig. Es trinkt sich unkompliziert – fast gefährlich unkompliziert. Die fehlende Schwere und der direkte, entschlossene Aromeneinstieg machen es zu einem Bier, das man problemlos auch an heißen Tagen genießen kann, sofern man Bitterkeit mag.

Fazit
Ein IPA, das keine Sekunde verliert: bitter, klar, direkt, aber im Detail mit interessanten Zwischentönen. Nicht das fruchtige Sommer-IPA von der Stange, sondern ein kantiger, herber Begleiter, der erstaunlich leicht läuft. Ein Bier mit Charakter – und mit ordentlich „Punch“.

zur Brauerei
Die Torch Brewery gehört zu den kreativeren Stimmen innerhalb der noch jungen türkischen Craft-Bier-Szene. Sie kombiniert internationale Bierstile mit lokalem Wagemut und bringt seit einigen Jahren Biere auf den Markt, die sich klar vom industriellen Standard absetzen. Das IPA zählt zu ihren bekanntesten Sorten und zeigt, dass abseits der großen Bierländer durchaus spannende Alternativen entstehen.

Finne IPA

Das Finne IPA aus Münster fällt schon mit seinem verspielten Etikett auf: Ein grinsender Hai, ein erstaunter kleiner Fisch und darüber der Schriftzug Be Hoppy – ein schöner Seitenhieb darauf, worum es bei diesem Bier gehen soll: Hopfen, und zwar reichlich davon. Laut Brauerei treffen hier drei Malzsorten auf drei Hopfensorten, und mit 6,5 % Alkohol sowie einer Stammwürze von 15,8 °P gehört es klar zu den stärkeren Vertretern der Gattung. Ein kräftiger Auftritt ist also zu erwarten. Ob der Haifischbiss im Geschmack mithalten kann, zeigt sich gleich.

Farbe, Duft und Krone
Beim Öffnen schwappt ein Duft entgegen, der an Multivitaminsaft erinnert – sehr intensiv fruchtig, aber ohne ins künstliche Spektrum abzudriften. Im Glas präsentiert sich das IPA fast klar, nur leicht eingetrübt, mit einem hellen Bernsteinton. Die Kohlensäure arbeitet lebhaft, deutlich stärker als es die Optik vermuten lässt. Der Schaum ist ordentlich, leicht cremig und nicht übermäßig grobporig.

Einstieg
Der Antrunk beginnt überraschend mild und fruchtig. Man denkt im ersten Moment noch an Mango oder Zitrus – doch das täuscht. Die frischen Noten ziehen sich rasch zurück und machen Platz für eine Wende ins Herbe.

Körper und Geschmack
Nach wenigen Sekunden übernimmt eine intensive Bitterkeit die Bühne. Der Hopfen spricht laut und deutlich, ohne Rücksicht auf Zurückhaltung. Gleichzeitig blitzen in der Mitte des Profils kurze karamellige Akzente auf, die das Bier erden und ihm Tiefe geben. Genau hier zeigt sich der Einfluss der drei Malzsorten, die dem IPA einen kräftigen Unterbau liefern.

Abgang
Im Finale geht das Bier voll auf Hopfenattacke. Sehr herb, sehr präsent, trocken werdend – ein Abschluss, der definitiv ein Statement setzt. Wer Hopfen liebt, wird sich freuen, allen anderen könnte das schon zu eine Nummer zu laut sein.

Kohlensäure
Im Mund wirkt das Bier deutlich sprudeliger, als die Optik im Glas erwarten lässt. Die Kohlensäure verteilt sich energisch, ohne jedoch unangenehm zu werden. Sie trägt den Geschmack, statt ihn zu übertönen.

Süffigkeit
Die ausgeprägte Bitterkeit sowie der kräftige Alkoholgehalt reduzieren die Süffigkeit spürbar. Das Finne IPA ist kein Bier für schnelles Trinken, sondern eines zum bewusst Schluck-für-Schluck-Erkunden. Genau so will es aber auch sein.

Fazit
Ein starkes, charakterfestes IPA, das mit fruchtigem Einstieg lockt und dann scharf in ein hopfig-bitteres Profil umschwenkt. Aromatisch dicht, körperreich und mit klarem Fokus auf Bittere. Wer Hopfen zu schätzen weiß, bekommt hier ein sehr gelungenes Exemplar – alle anderen sollten sich anschnallen.

zur Brauerei
Diese Brauerei, die sich selbst das Label „Craft Beer“ aufdrückt, stammt aus dem Kreuzviertel der westfälischen Fahrradmetropole Münster. Alle Biere werden nach Bio-Standard gebraut und die Auswahl kann sich sehen lassen: Helles, Weizen, Pils, Pale Ales und auch einige fruchtige Experimente. Der Name stammt übrigens aus der Münsteraner Lokalsprache „Masematte“ und bedeutet schlicht und ergreifend „Flasche“. Diese werden in der Brauerei auch fleißig gefüllt!

Profesor Doktor IPA

Das Profesor Doktor IPA aus der Akademija Piva in Podgorica ist der kräftigste Vertreter der montenegrinischen Bierakademie. Auf der Dose steht der Doktor im Braulabor, Reagenzglas in der Hand, Zahnräder, Ventile und Kupferrohre im Hintergrund – ein Bild für die wissenschaftliche Präzision, mit der hier gebraut wird. Das Bier ist unfiltriert, nicht pasteurisiert und bringt stattliche 5,9 % Alkoholgehalt mit. Ein IPA, das also schon auf dem Papier verspricht, keine halben Sachen zu machen.

Farbe, Duft und Krone
Im Glas präsentiert sich das Profesor Doktor in dunklem Bernstein, fast schon kupferfarben. Die Trübung deutet auf die unfiltrierte Natur hin. Der Schaum ist ein kleines Kunstwerk: sämig, feinporig, standhaft – eine Krone, die dem Bier Ehre macht. Der Duft zeigt sich zunächst verhalten fruchtig, mit leicht hopfigen Noten, aber auch einer Spur von Malz und einer Ahnung von Röstaromen.

Einstieg
Der erste Schluck überrascht: Statt einer tropischen Fruchtexplosion bietet das Bier einen vollmundigen, fast schweren Einstieg. Schon hier deutet sich an, dass es sich eher um ein IPA der gediegenen, dunkleren Sorte handelt.

Körper und Geschmack
Das Bier entfaltet einen intensiven Körper, der deutlich von Malz getragen wird. Die Hopfenaromen sind zwar vorhanden, treten aber nicht in den Vordergrund, sondern ordnen sich in ein warmes, rundes Gesamtbild ein. Im Verlauf entwickeln sich herbere und leicht säuerliche Töne, die schließlich in eine fast kaffeeartige Bittere übergehen. Fruchtige Akzente blitzen gelegentlich auf, bleiben aber dezent. Insgesamt wirkt der Geschmack konzentriert, dicht und etwas behäbig – eher ein IPA zum Nachdenken als zum Wegtrinken.

Abgang
Der Abgang ist markant und anhaltend. Hier zeigen sich noch einmal die dunkleren Noten, ein Hauch von Röstaroma und leichte Säure. Kein abruptes Ende, sondern ein leises Ausgleiten.

Kohlensäure
Die Kohlensäure ist hervorragend abgestimmt. Sie sorgt für den opulenten Schaum und trägt das Bier gleichmäßig über die Zunge, ohne zu prickelnd zu wirken.

Süffigkeit
Trotz seiner weichen Textur ist das Profesor Doktor kein leichtes Bier. Der kräftige Körper und die Bittere im Abgang schränken die Süffigkeit etwas ein. Es ist ein Bier für den Moment, nicht für den Durst.

Fazit
Ein IPA mit Charakter – und Gewicht. Das Profesor Doktor verbindet hopfige Ansätze mit dunklen, fast röstigen Noten und einem wunderbar cremigen Mundgefühl. Kein fruchtiges Sommer-IPA, sondern ein ernsthafter, fast gelehrter Vertreter seiner Zunft. Wer schwere, vollmundige Biere schätzt, findet hier ein IPA mit akademischer Tiefe.

zur Brauerei
Die Akademija Piva (Beer Academy) aus Podgorica ist Montenegros erste unabhängige Craft-Brauerei. Gegründet wurde sie mit dem Ziel, die lokale Bierkultur auf ein neues Niveau zu heben. Die Brauerei produziert eine kleine, aber vielseitige Palette an Bieren – jedes mit einem akademischen Titel. Damit spielt man charmant mit dem Gedanken, dass Bierbrauen und Biertrinken eine Wissenschaft für sich sind. Besonders bekannt ist die Serie „Profesor“, „Magister“ und „Doktor“, die jeweils für unterschiedliche Stile und Charaktere stehen – vom klassischen Lager bis zum kräftigen Pale Ale.

Profesor Hopppss Pale Ale

Schon die Dose schreit nach Aufmerksamkeit: Profesor Hopppss – ein Pale Ale aus Montenegro, gebraut von der Akademija Piva, der „Bierakademie“ in Podgorica. Die Brauerei nennt ihre Biere gern nach akademischen Titeln: Es gibt den Magister, den Doktor – und eben den Professor, der offenbar für die höchste Hopfenweisheit steht. Auf der Dose: ein exzentrischer Wissenschaftler, der mit der Lupe seine eigene Kreation inspiziert. Erwartet man bei so viel Farbe und Energie ein fruchtig-leichtes Bier, wird man überrascht, wie anders sich das im Glas entwickelt.

Farbe, Duft und Krone
Schon beim Öffnen strömen fruchtige Aromen aus der Dose. Leichte Zitrusnoten liegen in der Luft, ohne dass es gleich wie ein Fruchtsaft wirkt. Im Glas zeigt sich das Bier in kräftig orangegelber Farbe, naturtrüb und mit einem feinporigen, stabilen Schaum, der lange anhält. Optisch also ganz klar ein Hingucker – intensiv, satt, lebendig.

Einstieg
Der erste Schluck überrascht gewaltig. Was optisch und olfaktorisch nach einem frischen Pale Ale klingt, entpuppt sich als schweres, intensives Bier. Der Körper ist massiv, fast schon in Richtung Porter gehend. Die 5,6 % Alkohol machen sich deutlich bemerkbar und geben dem Bier eine Schwere, die man bei einem Pale Ale selten erlebt.

Körper und Geschmack
Das Profesor Hopppss baut auf einen kräftigen, malzbetonten Körper. Der Geschmack bleibt von Anfang bis Ende konstant – keine große Entwicklung, aber eine durchgehend dichte, volle Präsenz. Der Hopfen hält sich zurück und überlässt dem Malz die Bühne. Dadurch fehlen die typischen fruchtigen Spitzen und die erfrischende Leichtigkeit, die man bei einem Pale Ale erwarten würde.

Abgang
Auch im Abgang bleibt das Bier schwer und dunkel anmutend. Der Geschmack klingt langsam aus, bleibt aber dicht und wuchtig. Ein bisschen wie eine Vorlesung, die inhaltlich interessant ist, aber etwas zu lange dauert.

Kohlensäure
Die Kohlensäure ist gut eingebunden und sorgt für ein angenehmes, sanftes Mundgefühl. Sie trägt das Bier, ohne es zu beschweren – ein kleiner Lichtblick in der Textur.

Süffigkeit
Durch die Schwere des Körpers und die starke Malzlastigkeit ist das Bier kein typischer Durstlöscher. Man trinkt es langsamer, nachdenklicher, eher als Versuch, den Professor zu verstehen, als ihm einfach zuzuprosten.

Fazit
Ein Pale Ale, das sich nicht an die Konventionen hält. Schwer, dunkel, malzreich – und gerade dadurch ungewöhnlich. Die Erwartungen, die das bunte Etikett und der Name wecken, werden nicht erfüllt, aber das Bier zeigt, dass auch in Montenegro experimentiert wird. Ein interessanter Versuch, wenn auch kein leichtfüßiger.

zur Brauerei
Die Akademija Piva (Beer Academy) aus Podgorica ist Montenegros erste unabhängige Craft-Brauerei. Gegründet wurde sie mit dem Ziel, die lokale Bierkultur auf ein neues Niveau zu heben. Die Brauerei produziert eine kleine, aber vielseitige Palette an Bieren – jedes mit einem akademischen Titel. Damit spielt man charmant mit dem Gedanken, dass Bierbrauen und Biertrinken eine Wissenschaft für sich sind. Besonders bekannt ist die Serie „Profesor“, „Magister“ und „Doktor“, die jeweils für unterschiedliche Stile und Charaktere stehen – vom klassischen Lager bis zum kräftigen Pale Ale.

Beavertown Gamma Ray American Pale Ale

Einmal mehr fliegt Beavertown mit uns ins All. Auf der Dose des Gamma Ray tobt eine wilde Alien-Schlacht, UFOs zischen durchs Bild, Skelette feuern mit Strahlenkanonen – man möchte fast den Alufolienhut aufsetzen. Doch hinter all der Pop-Art steht ein Bier, das als „explosively hoppy American Pale Ale“ angekündigt wird. Mit 5,4 % Vol. Alkohol soll es den Geist Kaliforniens in die Londoner Dose bannen.

Ob Gamma Ray wirklich ein kosmisches Geschmackserlebnis ist – oder eher eine strahlende Überdosis – zeigt sich nach dem ersten Schluck.

Duft, Farbe und Krone

Aus der Dose entweicht nur ein zarter Duft, leicht fruchtig, fast schüchtern. Im Glas zeigt sich ein trübes, goldgelbes Bier mit einem Schaum, der so kurzlebig ist wie ein Meteoritenschweif. Auch der Geruch bleibt zurückhaltend – kein tropischer Knall, eher ein sanftes Vorbeben.

Einstieg

Der erste Schluck überrascht mit Wucht. Statt fruchtiger Hopfenexplosion empfängt einen eine intensive, fast hölzerne Bittere. Der Körper wirkt geschmeidig, cremig und weich, doch geschmacklich dominiert ein kantiges, raues Aroma, das weit über eine gewöhnliche Hopfenbittere hinausgeht.

Körper und Geschmack

Das Gamma Ray ist paradox: ein weicher Körper, der einen harten Auftritt hinlegt. Die Bittere ist so durchdringend, dass sie jede Fruchtnote im Keim erstickt. Nur ganz am Rand blitzen Nuancen von Zitrus und Harz auf, bevor der bittere Strahl wieder alles einnimmt. Ein Bier, das Aufmerksamkeit verlangt – oder Distanz.

Abgang

Lang, hartnäckig, kompromisslos. Die Bittere klebt im Mundraum fest und lässt erst nach, wenn das Bier längst Geschichte ist. Wer auf extreme Hopfenbetonung steht, wird hier fündig – wer Balance sucht, wohl weniger.

Kohlensäure

Fein und angenehm integriert. Die Textur ist weich, das Mundgefühl angenehm – fast ein Widerspruch zur geschmacklichen Härte.

Süffigkeit

Begrenzt. Die kräftige Bittere macht das Gamma Ray zu einem Bier für geübte Hopfenfreunde, nicht für den Feierabend-Durst. Ein einmaliges Erlebnis, das man eher erinnert, als wiederholt.

Fazit

Ein Bier wie ein Laserstrahl: hell, zielstrebig, gnadenlos. Gamma Ray ist kein harmonisches Pale Ale, sondern ein Angriff. Wer extreme Bittere sucht, bekommt sie hier in Reinkultur. Für alle anderen gilt: lieber Deckung suchen.

zur Brauerei

Die Beavertown Brewery wurde 2011 in London von Logan Plant, dem Sohn von Led-Zeppelin-Sänger Robert Plant, gegründet. Was als kleine Pub-Brauerei begann, wurde schnell zu einer der bekanntesten Craftbeer-Marken Großbritanniens. 2022 übernahm Heineken UK das Unternehmen vollständig, doch der kreative Wahnsinn blieb: knallige Comic-Dosen, hopfenbetonte Biere und ein unverwechselbarer Stil.
Das Gamma Ray war eines der ersten Biere der Brauerei und gilt als ihr Flaggschiff – ein American Pale Ale, das mit massiver Hopfenbittere und kräftigem Körper für Furore sorgte. Oder, wie Beavertown selbst sagt: “A beer that’s a full on fruit and hop assault.”

Tap Social – Time Better Spent Juicy IPA

„Criminally Good Beer“ – mit diesem frechen Motto präsentiert sich das Time Better Spent Juicy IPA aus Oxford. Doch hinter dem Spruch steckt mehr als ein Marketing-Gag: Das Bier stammt von der Tap Social Movement Brewery, die sich der sozialen Reintegration von Gefangenen und Ex-Häftlingen verschrieben hat. Während der Strafzeit und danach erhalten sie Ausbildung, Arbeit und Perspektive – und das Ergebnis kann man trinken.
Mit 5,1 % Vol. Alkohol ist dieses Juicy IPA ein Vertreter der modernen, hopfenbetonten Ale-Kultur. Die Dose ist ein Kunstwerk für sich – gestaltet von einem Insassen des HMP Huntercombe – und trägt die eindringliche Botschaft: „Time in training and employment is time better spent.“

Ob das Bier hält, was die Mission verspricht, oder ob hier die Idee stärker ist als der Geschmack, zeigt sich beim ersten Schluck.

Duft, Farbe und Krone

Ein angenehm fruchtiger Duft entweicht der Dose, aber nicht überbordend – Mango und Zitrus schimmern leicht an, ohne zu dominieren. Im Glas zeigt sich ein intensives, honiggelbes Bier, leicht trüb, mit gemischtporigem Schaum, der sich nur kurz hält.

Einstieg

Beim ersten Schluck wird schnell klar: „Juicy“ meint hier nicht süßlich-saftig, sondern saftig-bitter. Der Einstieg ist hopfenstark und markant, dabei weich im Mundgefühl. Ein IPA, das lieber zupackt, als zu kitzeln.

Körper und Geschmack

Trotz seines Namens ist das Time Better Spent kein Fruchtsalat, sondern ein kräftiges, hopfenbetontes Bier mit deutlicher Bittere. Die Fruchtnoten bleiben dezent im Hintergrund, stattdessen dominieren herbe Zitrus- und Pinienaromen. Der Körper ist cremig und voll, was das Bier interessant, aber auch etwas schwerfälliger macht.

Abgang

Im Nachhall bleibt die Bittere lange präsent – fast nordisch herb, fast Pils-haft in ihrer Konsequenz. Ein klarer, trockener Abschluss, der Lust auf einen weiteren Schluck macht, wenn man Hopfen liebt.

Kohlensäure

Feinperlig und gut eingebunden. Die moderate Kohlensäure verleiht dem Bier einen angenehmen Fluss, ohne es spritzig oder anstrengend zu machen.

Süffigkeit

Eher moderat. Durch die kräftige Bittere ist das Bier eher ein Genuss-IPA für Hopfenfreunde als ein Durstlöscher. Aber: Wer herbe Biere liebt, wird hier seine Freude haben.

Fazit

Ein IPA mit Haltung – sozial, geschmacklich und handwerklich. Das Time Better Spent überrascht mit klarer Hopfenbittere statt tropischer Süße, bleibt dabei ausgewogen und cremig. Ein Bier, das Charakter zeigt – und gleichzeitig etwas Sinnvolles bewirkt.

zur Brauerei

Die Tap Social Movement Brewery wurde 2016 in Oxford gegründet – nicht nur als Brauerei, sondern als Sozialunternehmen. Ihr Ziel: Gefangenen und Ex-Häftlingen berufliche Qualifikationen und faire Beschäftigung zu bieten, um Rückfälle zu verhindern und neue Perspektiven zu schaffen. Der Slogan „Criminally Good Beer“ ist also doppeldeutig – das Bier ist buchstäblich verdammt gut und gesellschaftlich sinnvoll.
Tap Social produziert eine wachsende Bandbreite an modernen Bieren – von Pale Ales über Stouts bis hin zu Juicy IPAs – und bezieht die kreative Gestaltung ihrer Dosen häufig von inhaftierten Künstlern. Das Time Better Spent ist ihr bekanntestes Bier: hopfenstark, ehrlich und mit echtem sozialen Rückgrat.

Burnt Mill High Hopes

Schon der Name klingt verheißungsvoll: High Hopes – und tatsächlich weckt dieses West Coast Pale Ale aus der Burnt Mill Brewery Erwartungen. 5 % Vol. Alkohol, dazu eine ganze Batterie an Hopfensorten – Mosaic, Citra, Chinook Simcoe und Centennial – das liest sich wie ein kleines Hopfenfestival in Dosenform. Die Gestaltung ist zurückhaltend schön: ein nebliges Bergpanorama, eine Windmühle im Hintergrund, über der Rauch aufsteigt – fast meditativ, bevor der erste Schluck kommt.

Ob dieses West Coast Pale Ale wirklich so klar und strukturiert ist wie die Luft über Suffolk oder doch in die rauere Hopfenwildnis führt, zeigt sich im Glas.

Duft, Farbe und Krone

Beim Öffnen entweicht ein frischer Zitrusduft, begleitet von einer leichten, harzigen Note – genau die Kombination, die man von einem West Coast-Vertreter erwartet. Im Glas zeigt sich ein kräftiges, goldgelbes Bier, leicht trüb, mit grobporigem, aber ehrlichem Schaum. Der Geruch erinnert an Grapefruit, Zitronenschale und tatsächlich ein wenig an Pinienharz.

Einstieg

Der erste Schluck wirkt angenehm sanft, aber mit klarer Kante. Das Bier zeigt sofort Präsenz, ohne aggressiv zu sein – die Hopfenbittere meldet sich bestimmt, aber harmonisch.

Körper und Geschmack

Hier zeigt das Bier seine Stärke. Ein kräftiger Körper, vollmundig, dabei doch strukturiert. Die Bittere bleibt deutlich spürbar, aber sie wird von einem feinen, fruchtigen Unterton abgefedert. Die Kombination aus Zitrus, Pinie und leicht karamelligem Malz schafft Tiefe, ohne das Bier schwerfällig werden zu lassen – zumindest fast. Denn bei aller Ausgewogenheit merkt man: Das ist ein Bier, das Gewicht hat.

Abgang

Lang, klar und anhaltend hopfig. Die Bittere bleibt am Gaumen, ergänzt von einem Hauch Frucht und etwas Würze – typisch West Coast, typisch selbstbewusst.

Kohlensäure

Gut dosiert und lebendig. Die Spritzigkeit trägt den Geschmack und sorgt für Frische, ohne das Bier übermäßig aufzulockern.

Süffigkeit

Eher gering. Dieses Pale Ale ist kein Sitzungsbier, sondern eher ein Charakterbier für den bewussten Genuss. Man trinkt es nicht nebenbei – man widmet sich ihm.

Fazit

Ein starkes, ehrliches West Coast Pale Ale. Kräftig, markant, wunderbar hopfig und aromatisch ausgewogen. High Hopes erfüllt seine Erwartungen: ein Bier mit Substanz und Struktur – nicht zum Wegtrinken, sondern zum Verstehen.

zur Brauerei

Die Burnt Mill Brewery wurde 2017 in Badley bei Ipswich (Suffolk) gegründet. Sie ist eine Farmbrauerei, umgeben von Feldern, und konzentriert sich auf moderne, unfiltrierte Ales mit Fokus auf Hopfenaroma und Balance. Gründerin und Braumeisterin Sophie de Ronde verfolgt den Ansatz, Biere zu schaffen, die Frische und Klarheit verbinden – inspiriert von der ländlichen Umgebung der englischen Ostküste.
Das High Hopes West Coast Pale Ale ist eine Hommage an die klassischen, klaren Pale Ales der US-Westküste: aromatisch, trocken, bitter, mit Noten von Zitrus und Pinie. Burnt Mill steht für Präzision statt Exzess – und zeigt, dass Hopfenkunst auch jenseits des Übertriebenen glänzen kann.

Beavertown Neck Oil Session IPA

Wer schon einmal eine Dose Beavertown Neck Oil Session IPA in der Hand hatte, weiss: Hier wird nicht gekleckert, sondern illustriert. Überall Schädel, Skelette, fliegende Ballons – ein kunterbuntes Totentanz-Panorama. Das Bier mit 4,3 % Vol. Alkohol stammt aus London und ist das Aushängeschild der Beavertown Brewery, die für ihre schrägen Designs und hopfenbetonten Biere bekannt ist. Neck Oil – ein altenglischer Slang für „etwas, das gut gegen Durst ist“ – will genau das sein: leicht, fruchtig, trinkfreudig, ein IPA für alle Tage.

Ob das fliegende Schädelbier nur Show ist oder tatsächlich Substanz bietet, zeigt sich beim ersten Schluck.

Duft, Farbe und Krone

Schon beim Öffnen strömt eine intensive Welle von Mango, Passionsfrucht und Multivitaminsaft aus der Dose – fast tropisch, aber nicht künstlich. Im Glas zeigt sich das Bier hellgelb und leicht eingetrübt, der Schaum eher grobporig und von kurzer Lebensdauer. Optisch eher zurückhaltend, olfaktorisch ein Paukenschlag.

Einstieg

Der erste Schluck überrascht: Deutlich herber als erwartet, ganz ohne die klebrige Süße, die man vom Duft her befürchtet. Das Bier wirkt leicht, frisch und ausgesprochen trinkfreudig – das Gegenteil eines schweren IPA-Bretts.

Körper und Geschmack

Das Neck Oil spielt mit Gegensätzen: fruchtig in der Nase, herb am Gaumen, insgesamt erstaunlich schlank. Mango und Zitrus schimmern dezent durch, doch das Rückgrat bleibt hopfenbetont. Der Körper ist luftig, die Textur angenehm trocken – ein Session IPA, das genau weiss, wann Schluss ist.

Abgang

Im Nachhall bleiben leicht bittere, hopfige Noten, die sich harmonisch mit den tropischen Aromen verbinden. Nichts Überladenes, nichts Übertriebenes – einfach sauber komponiert und rund.

Kohlensäure

Zurückhaltend, aber passend. Das Bier wirkt dadurch weniger spritzig, dafür angenehm weich und unaufdringlich – fast schon cremig im Mundgefühl.

Süffigkeit

Extrem hoch. Dieses Bier kann man trinken, ohne dass es anstrengend wird. Fruchtig, aber kein Saft. Herb, aber nicht schroff. Ein Bier, das man sowohl im Pub als auch auf dem Balkon geniessen kann, ohne sich zu sehr konzentrieren zu müssen.

Fazit

Das Beavertown Neck Oil ist ein gelungenes Beispiel für moderne britische Braukunst: aromatisch, leicht, verspielt. Es duftet wie ein Tropenmix, schmeckt aber wie ein ernstzunehmendes IPA – und trifft damit genau den Punkt zwischen Alltag und Abenteuer. Ein Bier, das gute Laune macht, selbst wenn Schädel auf der Dose grinsen.

zur Brauerei

Die Beavertown Brewery wurde 2011 in London von Logan Plant gegründet – dem Sohn von Led-Zeppelin-Sänger Robert Plant. Ursprünglich in einem kleinen Pub-Brauhaus entstanden, wuchs Beavertown rasant und steht heute für britische Craft-Beer-Kreativität mit Comic-Ästhetik. Seit 2022 gehört die Brauerei vollständig zu Heineken UK, betreibt aber weiterhin ihre eigene, hypermoderne Braustätte in Tottenham Hale.
Das Neck Oil war eines ihrer ersten Biere und gilt als Paradebeispiel des „Session IPA“-Stils – ein hopfiges, aber leichtes Bier für alle, die den Geschmack lieben, aber nach dem dritten Glas noch aufrecht sitzen wollen.

Onkel Jupp Pale Ale

Wenn ein Bier schon „Onkel Jupp“ heisst, darf man wohl etwas Charakter erwarten. Dieses Pale Ale aus Deutschland (4,9 % Vol.) stammt von der Kuehn Kunz Rosen Brauerei in Mainz, die sich gern als moderne Alchemisten des Bieres verstehen. Das Onkel Jupp will ein Hybrid sein – irgendwo zwischen klassischem Pale Ale und würzigem Honigbier. Gebraut mit Honig, Hopfen und einer guten Portion Selbstbewusstsein, will es zeigen, dass Handwerk und Humor in derselben Flasche Platz haben.

Ob Onkel Jupp mehr Onkel ist als Pale Ale – oder umgekehrt – zeigt sich spätestens beim ersten Schluck.

Farbe und Duft
„Blütenpracht“, da erwartet man ja geradezu, dass dieses Bier aus Onkels Händen mit viel Frucht und Süße aufwartet. Und tatsächlich enttäuscht die erste Nase hier nicht. Zwischen gold-gelb und honigtrüb zeigt es sich schließlich auch im Glas. Darüber bildet sich ganz gut Schaum, der auch noch beim zweiten Hinschauen an seinem Platz verweilt. Gut so!

Einstieg
Das prickelt an der Zungenspitze – und das sehr angenehm! Die entwickelt sich für einen ganz kurzen Augenblick zu einem kleinen Beißen der Kohlensäure. Ansonsten kommt es doch deutlich herber daher, als man es von der Nase her erwartet hätte. Der Duft wirkt im ersten Antrunk deutlich intensiver als der Geschmack.

Körper und Geschmack
Nicht besonders wuchtig, aber dennoch mit einiger Maße macht sich das Bier im Mund breit. Wie schon beim Einstieg beschrieben, überwiegen wider Erwarten keine süßlichen Geschmacksanteile, sondern es dominieren ganz klar die bitteren Hopfenaromen. Das Bier entwickelt sich jedoch weiter in ausgewogenere Gefilde.

Abgang
Es bleibt auch im Abgang eine Dominanz von bitteren Aromen. Selbst die zugesetzten Honiganteile können (oder wollen?) daran nichts ändern. Müssen sie aber auch gar nicht. Denn dann wäre das Onkel Jupp einfach kein Onkel Jupp.

Kohlensäure
Genau so viel, wie soll. Die Kohlensäure verrichtet ihren Dienst tadellos und erscheint nur im allerersten Moment minimal beißend.

Süffigkeit
Schon ein relativ leichter Genuss, bei dem das Bier schonmal zügig seinen Weg findet. Gerade für ein Pale Ale eine nicht zu unterschätzende Süffigkeit.

 

Fazit
Im ersten Moment ist man etwas enttäuscht, dass der Geschmack nicht direkt die durch den Duft geweckten Erwartungen decken kann. Doch dann entdeckt man ein Bier, das man gut trinken kann – wenn man es mit dem Reinheitsgebot nicht ganz so ernst nimmt!

zur Brauerei
Die Kuehn Kunz Rosen Brauerei wurde 2014 in Mainz gegründet und gehört zu den jungen Wilden der deutschen Craftbeer-Szene. Der Name ist inspiriert von einem alten Volkslied, das von drei trinkfreudigen Gesellen erzählt – Kühn, Kunz und Rosen – und steht sinnbildlich für eine Brauerei, die sich Tradition und Witz gleichermaßen verpflichtet fühlt.
Bier wird hier als „flüssiges Märchen“ verstanden, gebraut mit Kreativität und einem Hang zur Ironie. Das Onkel Jupp gehört zu ihren bekanntesten Sorten: ein Pale Ale mit Honig, das sich nicht um Konventionen schert und zeigt, dass deutsche Braukunst auch verspielt sein darf.