Tuzlanski Pilsener

Das Tuzlanski Pilsener stammt aus dem Nordosten des Balkanstaates Bosnien und Herzegowina, genauer gesagt aus der Industriestadt Tuzla, die viele sicherlich eher mit Geschehnissen während des Bosnienkrieges in den 1990er Jahren verbindet als mit einem schmackhaften Pilsener. Das Pilsener stammt aus einer Brauerei, die schon unter österreich-ungarischer Herrschaft gegründet wurde und alle Turbulenzen der Zeit überstanden hat. Ins Auge sticht das filigrane Wappen der Brauerei, das auch Elemente aus dem Tuzlaer Stadtwappen beinhaltet. Auf dem Papier bringt es das Bier auf 4,7% Alkoholgehalt bei einem Stammwürzegehalt von schmalen 11,2 °P. Ob der Geschmack auch so am unteren Rahmen der Norm kratzt? In der Rezension erfahrt ihr es.

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Duft und Farbe
Herb und getreidig duftet das Pilsener aus seinem flaschigen Verlies. Dazu mischen sich auch ganz leichte süße Anklänge, die allerdings hinter den dominanten Pilsnoten zurücktreten. Im Glas präsentiert sich das Bier intensiv golden, allerdings bleibt die Schaumbildung massiv auf der Strecke. Ganz am Anfang erahnt man einen weißen Schein, dann ist alles schon passé.

Einstieg
Das Tuzlanski steigt direkt mit einem umfassenden Geschmackserlebnis ein. Gleich zeigt es im ganzen Mund Präsenz und macht auf Anhieb einen guten Eindruck – das kann man schonmal so festhalten.

Körper und Geschmack
Dieses bosnische Pils hat einen ausgewogenen, recht präsenten und runden Körper. Gleich wirkt der Geschmack in den ganzen Mund und strömt eine gewisse Grundherbe aus. Fairerweise muss man auch gleich anfügen, dass dieses Pils nicht so herb ist, als dass es sich zwangsläufig um ein Pils handeln müsste. Es könnte genauso auch ein sehr prägnantes Helles sein. Im weiteren Geschmacksverlauf bilden sich gleichzeitig sowohl mild-süße wie auch herbere Noten mit raus. Klingt ein bisschen wie „Ente süß-sauer“, ist aber so.

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Abgang
Der Abgang ist recht unspezifisch und sanft. Ganz zum Abschluss dominieren wieder etwas mehr die Pilsener-typischen Anklänge. Alles aber in einem moderaten Rahmen.

Kohlensäure
Für den Trinkgenuss reicht die Portion Kohlensäure durchaus aus, aber dass es für eine vernünftige Krone offensichtlich nicht reicht, ist leider mehr als offensichtlich.

Süffigkeit
Durchaus eine recht süffige Angelegenheit, sicherlich auch aus der Kombination von geringem Stammwürze- und Alkoholgehalt resultierend.

Fazit
Mit dem Tuzlanski Pilsener macht man nichts falsch – es sei denn, man ist auf der Suche nach einem grundherben Pilsener mit solider Schaumkrone. Möchte man hingegen einfach ein solides Bier, bei dem es egal ist, ob Pils oder Helles, dann ist das Tuzlanski eine solide Wahl.

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zur Brauerei
Die Pivara Tuzla wurde schon zur Zeit der österreich-ungarischen Herrschaft gegründet, genauer im Jahr 1884, und trug damals den Namen „Erste Dampf Brauerei“. Diese Tradition spiegelt sich bei der Namensgebung einiger heutiger Bierkreationen wider. Neben dem Flagschiff, dem Tuzlanski Pilsener, braut die Brauerei auch noch drei andere Sorten Bier in verschiedenen Gebindegrößen.

Atlantik-Ale

Frisch von der Küste packt dieses Ale gleich alles auf den Tisch. Aus der Hansestadt Stralsund zaubert die Störtebeker Braumanufaktur ein Bier hervor, das seinen Namen vom großen Teich, dem Atlantik, erhalten hat. Doch dieses Bier ist nicht nur mit einem großen Namen bedacht. Vier verschiedene Malze, darunter auch Weizenmalz, sowie vier Hopfensorten sollen für ein ausgetüfteltes Geschmackserlebnis sorgen. Bei einem Stammwürzegehalt von 11,4°P kommt das Atlantik-Ale gerade noch mal so um das Prädikat „Schankbier“ drumherum und darf sich noch „Vollbier“ schimpfen. Dabei wird ein Alkoholgehalt von 5,1% erreicht – gar nicht mal so wenig. Ob sich all diese Werte auch im Geschmack widerspiegeln, das haben wir für euch getestet!

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Duft und Farbe
Fruchtig und erhaben strömt der Duft des Ales aus der Flasche. Man hat das Gefühl, dass der Duft des Bieres so intensiv ist, dass die Vollmundigkeit schon so richtig in der Luft liegt. Gleichzeitig wirkt das Bier geruchlich gesehen dennoch leicht und weckt Assoziationen zu sanft blühenden Blumenwiesen. Im Glas präsentiert sich das Atlantik-Ale als schwachgelb mit minimaler Eintrübung. Die Brauerei beschreibt das als strohgelb. Der Schaum ist grob, aber den muss man sich eh nicht lange ansehen.

Einstieg
Der erste Schluck überrascht – und das gleichzeitig auf viele Arten und Weisen. Er ist ganz anders als erwartet und dennoch überraschend gut.

Körper und Geschmack
Zunächst wirkt das Bier sehr weit hinten im Mund und bildet kaum fruchtige Noten aus. Hier gibt es zunächst einen krassen Bruch zum Duft, den man vorher wahrgenommen hat. Auch im weiteren Verlauf wollen sich so richtig fruchtige Noten nur sehr zaghaft, quasi auf Nachfrage, einstellen. Das Bier wirkt recht herb und dieser Eindruck verstärkt sich zusehends. Bemerkenswert ist auch, wie sanft sich das Bier im Mund anfühlt. Wirklich cremig, was bei Bieren tatsächlich selten ist. Dabei punktet das Ale massiv in Sachen Vollmundigkeit. Hier kann ihm so schnell keiner was vormachen.

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Abgang
Hinten raus dominieren vor allem herbe Noten, die das Bild jedoch nicht stören, sondern einen runden Abschluss bieten. Und sogar das Bäuerchen macht Freude (hier wirkt das Bier dann sogar fruchtiger als beim Trinken selbst 😉 ).

Kohlensäure
Beim Ale muss man diese Kategorie wohl etwas vernachlässigen. Fakt ist, dass die Kohlensäure, die vorhanden ist, das tut, was sie tun soll.

Süffigkeit
Nicht das süffigste Bier, das je erfunden wurde, aber ein solider Vertreter seiner Art. Teilweise wirkt es so, als sei das Bier etwas schwerfällig beim Trinken, was die Süffigkeit hemmt.

Fazit
Ein spannendes Ale mit vielen Facetten, das sowohl Nase, Mund und Auge etwas bietet. Da sehnt man sich an Deck eines alten Atlantik-Liners, wo nach getaner Arbeit dann verdient die ein oder andere Flasche Ale geöffnet wurde….hach!

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zur Brauerei
Die Störtebeker Braumanufaktur geht auf die Stralsunder Vereinsbrauerei und ihre lange Geschichte zurück, die alles in allem bis ins 13. Jahrhundert zurückreicht. Der direkte Vorgängerbetrieb wurde 1827 gegründet, vergrößerte sich stetig, wurde aber schließlich in der ehemaligen DDR zu einem volkseigenen Betrieb umgebaut. Nach der Wende stand die Produktion zunächst noch still, lief aber schließlich 1997 wieder an. Seit 2012 ist der aktuelle Name gebräuchlich. Heute gibt es eine große Vielfalt an Bieren, die unter verschiedenen Markennamen vertrieben werden.

Tyskie Gronie

Dieses polnische Bier ist wohl eines der bekanntesten osteuropäischen Biere in Deutschland. Das untergärige Lagerbier erinnert auch mit dem Design seiner Flasche an große Taten: die Krone dominiert ganz deutlich den Anblick der Flasche. Auf dem Papier ist das Bier hingegen gar nicht so besonders. 11,5°P Stammwürzegehalt bringen diesen polnischen Vertreter auf solide 5,6% Alkoholgehalt. Nicht ganz wenig für ein Bier für Zwischendurch… Wie es geschmeckt hat, wollt ihr wissen? Hier gibt’s Butter bei die Fische!

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Farbe und Duft
Der Duft ist anfangs kräftig, büßt allerdings schnell an Intensität ein – ja er verblasst tatsächlich nach einer sehr kurzen Weile vollends. Eine leicht säuerliche Note schlängelt sich zu Beginn klammheimlich durch die Hopfen- und Malznoten. Ist das vielleicht die auf dem Etikett versprochene „Apfelnote“? Oder doch das Bananenflavour? Wir können es leider nicht beantworten, für eine ordentliche Geruchsprüfung ist das Zeitfenster zu knapp. Das Bier ist sehr klar, glasklar sogar, und besticht durch eine intensive Farbe. Das Auge fühlt sich geschmeichelt. Auch der Schaum überzeugt anfangs durch anständige und lockere Bildung, glänzt aber bereits nach kurzer Zeit durch Abwesenheit.

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„Kommt nicht viel“, war der erste Satz, als wir dieses Bier gemeinsam testeten. Aber was heißt das? Das Bier verendet, bevor sich der Geschmack in allen Ecken des Mundes ausbreiten kann. Lasch und Dumpf kommt das Tyskie daher. Das haptische Erlebnis Bier ist da, Aromen und Fülle fehlen allerdings zum Biererlebnis. Nur ein Anschein im Antrunk oder zieht sich dies auch im Weiteren durch? Zu hoffen wäre jedenfalls, dass sich die auf dem Etikett angepriesenen Geschmackserlebnisse auch im Flascheninhalt wiederfinden würden. Wir hoffen auf die versprochenen Malz- und Getreidenoten, vielleicht sogar auf Nuancen von Apfel und Banane.

Körper und Geschmack
Flach und mickrig fließt dieses Bier in den unteren Mundraum und verharrt dort reglos – ist es tot? Kann man ihm helfen? Eine Reanimation mithilfe gründlicher manueller Verteilung im Mund schlägt fehl. Aromen bleiben trotzdem Mangelware. Nicht sauer, nicht besonders herb, nicht speziell hopfig, kaum mit einer anständigen Malznote. Die Kronen auf der geprägten Flasche haben zur Antizipation eines anderen Geschmackskörpers verleitet, doch der Boden der Realität ist hier so nah wie der Grund des Bierglases. Durch seine Leichtigkeit ist dieses Pils sicherlich ein guter Begleiter für heiße Tage im Sommer, in denen man eine schnelle und leichte Abkühlung braucht. Eine Geschmacksexplosion für Genießer wird freilich nicht geboten.

Abgang
Das Tyskie verschwindet so sang- und klanglos, wie es gekommen ist. Liebhaber eines intensiven Nachgeschmacks, die noch Stunden vom letzten Bier zehren, mag dies negativ aufstoßen. Alle anderen freuen sich derweil vielleicht, weil der Mund für die nächste interaktive Geschmacksstudie geräumt ist.

Kohlensäure
Hier fehlt es an allen Ecken und Enden. War die Kohlensäure-Patrone leer? Hat sich gar ein Produktionsfehler eingeschlichen? Ansonsten können wir nur raten, möglichst schnell die Rezeptur anzupassen. Dass Bier in jeden Mundwinkel gebracht werden muss, ist schließlich keine Binsenweisheit, sondern Recht und Anspruch jedes Bierfanatikers!

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Süffigkeit
Na ja: Ist Bier süffig, das sich im Sprint wieder verabschiedet? Wir glauben nicht. In der Tradition des Oktoberfestes, wo auch besonders kohlensäurearme und dadurch süffigere Biere ausgeschenkt werden, reiht sich das Tyskie zwar ein. Aber zu welchem Preis?

Fazit
Ein Bier, dem es an Power fehlt. Und in zweiter Instanz auch am Geschmack. Im Großen und Ganzen findet man im Tyskie Gronie ein leichtes Pils ohne Echte Ecken und Kanten, das sich der Umgebung anpasst und nicht umgekehrt. Eine formbare Masse in angenehm flüssiger Form mit exzellenter Farbe. Es macht damit eine dritte Kategorie neben den norddeutschen und den böhmischen Pilsenern auf. Ob das eine Lobestat oder unnötig ist, muss die Konsumentenschar beurteilen.

 

zur Brauerei
Die Brauerei blickt auf eine lange Geschichte zurück, die mindestens bis ins Jahr 1629 zurückreicht. Ihren Stammsitz hatte sie schon immer in der polnischen Stadt Tychy und entwickelte sich hier durch mehrere Betriebserneuerungen zu einem markanten Wirtschaftszweig. Seit 1999 gehört Tyskie zur polnischen Brauereigruppe Kompania Piwowarska, die wiederum zum Biergiganten SABMiller gehörte, bevor sie 2017 an die japanische Brauereigruppe Asahi verkauft wurde.

Yanjing Beer

Irgendwann ist bekanntlich immer das erste Mal. Und so ist das jetzt auch das erste Mal, dass ich ein Bier aus einem chinesischen Staatsbetrieb verkoste und rezensiere. Okay, zugegebenermaßen habe ich das bei den anderen Bieren vorher auch nie richtig nachgeprüft, aber diesmal weiß ich es auf jeden Fall. Das Yanjing Beer ist ein helles Lagerbier, das von der noch jungen Brauerei in Beijing gebraut wird. Es ist eines der wenigen Biere, bei dem auch sehr prominent der Stammwürzegehalt auf der Flasche abgebildet ist. 11°P Stammwürze sind da zu sehen, die das Yanjing auf gut 4% Alkohol bringen. Ob dieses Bier auch zum europäischen Biergeschmack passt? Wir haben es probiert!

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Duft und Farbe
Frisch und feinherb schlägt einem der Duft des Bieres entgegen. Das hätte man bei dieser kleinen 300ml-Flasche gar nicht erwartet. Im Glas zeigt sich das Bier mit einer hellgelben Farbe, die im ersten Moment etwas zu blass wirkt, auf den zweiten Blick dann aber überzeugt. Der Schaum ist feinporig und ausreichend gut haltbar.

Einstieg
Im ersten Moment läuft das Bier noch locker an, um dann aber recht schnell eine gefühlsmäßige Vollbremsung zu machen. Was ist denn da los? Ist das Reinheitsgebot?

Körper und Geschmack
Zwar wirkt das Yanjing im allerersten Moment noch leicht und locker, doch relativiert sich dieser Eindruck schneller als die Polizei erlaubt. Direkt beim ersten Schluck vollzieht das Bier eine Kehrtwende und wird eher malzig-dominiert und schwer. Das hätte man von diesem kleinen Hopfenwasser mit so wenig Stammwürze und Alkohol echt nicht gedacht. Ein Geschmacksbogen im eigentlichen Sinne besteht nicht. Die schwere Süße lässt recht schnell nach. Von herben Elementen fehlt jede Spur. Wo kam denn bitte dieser Geruch am Anfang her?

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Abgang
Nachdem sich die Süßlichkeit gelegt hat, verzieht sich der Rest schnell und leise. Es bleibt das Gefühl, gerade etwas getrunken zu haben, dass man irgendwie nicht so wirklich einschätzen konnte.

Kohlensäure
Hier mangelt es. Vielleicht würde etwas mehr Spritzigkeit dem Bier auf die Sprünge helfen. Dann noch etwas mehr Hopfen und die Welt sähe anders aus.

Süffigkeit
Naja, geht so. Für seine nominalen Werte ein recht schweres Bier, das man nicht unterschätzen sollte.

Fazit
Das Yanjing ist ein Bier, das der Kategorie Lager-Bier eine neue Dimension hinzufügt, die absolut nicht nötig gewesen wäre. Einen Versuch ist es wert, denn auch aus Fehlern lernt man bekanntlich.

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zur Brauerei
Die Yanjing Brauerei wurde erst 1997 gegründet und hat seitdem einen rasanten Aufstieg auf dem chinesischen Biermarkt hingelegt. Heute soll das Unternehmen eines der 10 größten Bierkonsortien der Welt sein. Dabei kommt das Bier international gut aufgestellt daher: die Produktionstechnik ist aus Deutschland und die Leitung achtet darauf, dass qualitativ hochwertige Waren aus aller Welt importiert werden. Das Angebot besteht aus verschiedenen Lagerbieren. Größere Bekanntheit erlangte die Brauerei während der Fußball-WM 2008 in China, als die Yanjing Brauerei einer der Hauptsponsoren war.

Ayinger Lager Hell

Das helle Lagerbier aus dem Hause Ayinger ist ein Klassiker und aus dem Biergarten der Brauerei gar nicht wegzudenken. Mit 11,8°P Stammwürze und 4,9% Alkoholgehalt ist es zudem nicht besonders stark und so gerade auch im Sommer eher bekömmlich als die stärkeren Artgenossen. Aber was nützen Zahlen, wenn der Geschmack nicht passt? Um diesen Zweifel auszuräumen, haben wir das Bier probegetrunken!

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Duft und Farbe
Eine feine Note von würzigem Aroma strömt aus der Flasche. Das stimmt schon gut ein auf das, was alsbald folgen wird. Zumindest erhöht es die Erwartung! Im Glas zeigt sich dieses Lagerbier grundsätzlich klar, jedoch mit einer minimalen Eintrübung. Insgesamt ist die Farbe etwas heller als goldgelb. Der Schaum ist teilweise etwas gröber, aber durchaus von ansehnlicher Qualität und Beständigkeit.

Einstieg
Schon während man sich dem Glas nähert, merkt die Nase, was hier Sache ist. Der erste Schluck bestätigt diese Wahrnehmung und ist ganz entzückt vom herrlich würzigen Antrunk. Besonders angesprochen wird die obere Mundpartie zum Gaumen hin. Feinere Noten breiten sich jedoch schnell im ganzen Mund aus.

Körper und Geschmack
Das Bier tritt zwar kräftig auf, findet aber dennoch den schmalen Weg zwischen körperlicher Präsenz und raffinierter Fragilität. Insbesondere die würzigen Aromen, die sich zwischen Getreideanspielungen und Weihnachtsgebäck bewegen, ohne hierbei jedoch ins Süße abzurutschen, bieten ein immer wieder neues Feuerwerk an Geschmackseindrücken.

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Abgang
Sanft und zart geht das Bier von dannen. Was bleibt ist der Wunsch nach dem nächsten Schluck. Als fehlend treten lediglich sämtliche Arten von Störaromen ins Bewusstsein. Gut so, freut man sich. Und auch, wenn es nicht gleich das nächste geben sollte, bleibt doch der Nachgeschmack an die prägenden Gewürze.

Kohlensäure
Genau mit der richtigen Portion Kohlensäure ausgestattet, findet dieses Bier den Weg zu den Geschmackssinnen, die bei der optimalen Entfaltung des Genusses notwendig sind. A point, wie der Franzose sagt!

Süffigkeit
Ja. Mehr muss man nicht sagen.

Fazit
Ein Lagerbier der Spitzenklasse! Zwar hätte man bei dieser oberbayerischen Brauerei auch nichts anderes erwartet, jedoch ist man dann jedes Mal doch wieder etwas überrascht, wenn man in den Genuss kommt. Ein zartes Bier mit starkem Geschmack, sodass das Trinken einfach Freude macht!

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zur Brauerei
Im Winter 1877/1878 braute Johann Liebhard das erste Bier der Brauerei Aying. Diese ging aus einer von ihm aus dem Familienbesitz übernommenen Wirtschaft mit angeschlossener Metzgerei hervor. Seitdem befindet sich auch die Brauerei im Familienbesitz. Interessant ist, dass mehrmals in der Brauerei kein männlicher Erbe zur Stelle war, sodass die Tochter -unüblicherweise- mit ihrem Mann die Brauerei weiterführte. Heute ist die Brauerei ein Zugpferd der bayerischen Braukultur, was die vielfältigen Auszeichnungen der Ayinger Biere eindrucksvoll belegen. Derzeit gibt es insgesamt 14 Biere im Sortiment. Besonders heraus sticht das „Kirtabier“, das speziell zur bayerischen Kirchweih im Oktober gebraut wird. Eine weitere Besonderheit ist der Freundeskreis der Brauerei, deren Mitgliedschaft sich Liebhaber erwerben können und dann vielfältige Vorteile genießen.

Lion Lager

Sri Lanka oder auch Ceylon ist nun wirklich kein Platz auf Erden, an dem man besonders ausgeprägt nach Bier suchen würde. Oder vielleicht gerade doch, weil einem der ganze Tee irgendwann zum Hals raushängt. Gut, dass es auch tatsächlich entsprechende Angebote auf dieser Insel gibt. Allein schon optisch herausstechend springt einen das Lion Lager förmlich an. Der namensgebende Löwe dominiert dabei auch optisch. Das helle Lagerbier bringt es auch klassische 4,8% Alkoholgehalt. Nichts Besonderes, nichts zu meckern. Und der Geschmack? Lest hier!

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Farbe
Dieser Löwe strömt mit einer kräftig-goldenen Farbe aus der Dose. Auch der Schaum schaut fein aus, verabschiedet sich allerdings, bevor man richtig Freude an ihm haben kann. Die erste Nase ist leicht fruchtig, aber weitgehend unspektakulär.

Einstieg
Erfrischend leicht strömt dieses Lagerbier in den Mund hinein. Die Aromen kommen zunächst nicht sehr stark hervor. Lediglich die erfrischend-fruchtige Note treten von Anfang an in den Vordergrund.

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Auch im weiteren Verlauf präsentiert sich das Bier sehr schlank und leicht, bildet jedoch auch zunehmend leichte Bitternoten heraus, die sich vor allem im Nachgeschmack entwickeln.

Abgang
So sanft wie das Bier kam, so geht es auch wieder. Leicht, fein,  fruchtig. Was bleibt ist die Frische, die das Bier hinterlässt – fast wie bei einem europäischen Radler oder Alsterwasser.

Kohlensäure
Eine angenehme Menge an Kohlensäure bringt die Frische in jeden Mundwinkel. Hier hat der Braumeister alles richtig gemacht.

Süffigkeit
Trinkt sich lockerleicht wie Wasser. Mit allen Vor- und Nachteilen. Wer hier nach einem Bier aufhört, der hatte wohl einfach keinen Durst.

Fazit
Ein Bier für heiße Sommertage. Leicht, frisch und fruchtig auch gut als Erfrischung nach dem Sport oder als Begleitung zum Essen. Für Freunde von Bieren mit prägnantem Geschmack ist dieser asiatische Vertreter jedoch sicher nichts.

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zur Brauerei
Die Lion Brewery ging aus der Ceylon Brewery hervor, der ältesten Brauerei Sri Lankas, die 1849 gegründet wurde. Ihre Eigenständigkeit konnte sie jedoch nicht lange erhalten und wurde bald schon von indischen Konzernen aufgekauft, die Lion aber eine gewisse Autonomie ließen. Heute gehört die Brauerei im Großen und Ganzen zur Carlsberg Gruppe. Eine Besonderheit: Anlässlich des Besuchs von Queen Elizabeth II. im Jahr 1982 braute die Brauerei ein Royal Pilsener.

Wolfscraft Das Helle!

Es kommt selten vor, dass in Biernamen Satzzeichen zur Verwendung kommen. Aber zur Wolfcraft-Philosophie gehört ja gerade eben dazu, nicht der Standard zu sein und sich vom Durchschnitt abzuheben. So zieht auch das Helle vor das Gericht des geneigten Biertrinkers, wirft noch kurz den Untertitel „frisch & exotisch“ in den Ring und stellt sich schließlich mit 4,9% Alkoholgehalt der Jury des Gaumens. Ob es überzeugen konnte, lest ihr hier!

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Duft und Farbe
Fast schon typisch für Wolfscraft kommen von Anfang an sehr fruchtige und süße Düfte zum Ausdruck. Wie bereits beim Weizen ist man doch etwas verdutzt: Handelt es sich nicht doch um ein IPA? Hat man sich am Regal vergriffen? Im Glas zeigt sich das Bier mit einer intensiven Farbe. Hierbei ist es trüb, wurde also nicht filtriert, was zum klassischen Bierhandwerk von Wolfscraft passt.

Einstieg
Der erste Schluck fällt dann doch nicht so fruchtig aus, wie man anfangs erwartet hätte. Vielmehr mischt sich ein angenehm herber Ton mit ein, der dem Bier eine wohlige Frische verleiht. Der Geschmack bildet sich vor allem in der oberen Mundhöhle, von wo er sich im ganzen Mund verbreitet.

Körper und Geschmack
Das Bier trinkt sich so, als wenn man sich in einen großen Haufen Heu fallen ließe. Man gibt sich dem Bier hin und es erfrischt einen, man ruht sich aus. Diese Beschreibung korrespondiert auch gut mit dem Geschmackserlebnis, in dem sich tatsächlich leichte Nuancen von Heuaromen ausmachen lassen. Ansonsten ist der Körper recht schmal, was jedoch den erfrischenden Charakter unterstützt.

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Abgang
Nach und nach setzen sich etwas herbere Geschmacksanteile durch, die den Abgang zu einem echt-rustikalen Biererlebnis machen. Das macht Spaß!

Kohlensäure
Zwar reicht die Portion Kohlensäure für alles aus, jedoch auch nicht für viel mehr. Eine kleine extra Ladung würde dem Bier noch etwas mehr Schub verleihen und den schmalen Körper noch etwas ausbauen.

Süffigkeit
Frisch und doch mit herbem Abgang –  das ist ein Bier, dass durchaus mit einer soliden Süffigkeit aufwarten kann!

Fazit
Ein sehr unkonventionelles Helles mit fruchtigem Duft und herbem Abgang. Wer eher auf leichte aber unfiltrierte Biere steht, kann hier einen interessanten Outlaw der Bierszene probieren.

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zur Brauerei
Eigentlich sollte gerade in Bayern alles immer seinen gewohnten Gang gehen. Doch diese Brauerei hat sich auf die Fahne geschrieben, anders zu sein.  Seit 2016 schleicht Wolfscraft auf den Fährten der traditionellen Braukunst umher und braut mit Bio-Zutaten handwerkliche Biere. Neben dem beachtlichen Bierangebot unterstützt die Brauerei aus Freising Projekte zum Wolfsschutz.

Härle Leichte Weisse

Wenn man einmal keinen Alkohol trinken möchte, dann bieten sich natürlich alkoholfreie Biere an. Die gibt’s inzwischen ja auch von fast jeder Brauerei und für jede Brauart. Neuer und ehrlich gesagt auch etwas spannender sind jedoch die Biere, die einen reduzierten Alkoholgehalt haben, aber dennoch als vollwertige Mitstreiter auftreten wollen. Die Leichte Weisse ist so ein Bier. Mit 3,1% Alkoholgehalt deutlich zurückhaltender als der große Bruder sollte dieses Bier auch der Leber etwas verträglicher gegenüberstehen. Wie die Leichte Weisse schmeckt? Wir haben sie getrunken!

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Duft und Farbe
Leicht brotig bahnt sich der Duft dieses Bieres den Weg aus Flasche. Dabei ist der Geruch sehr zurückhaltend, man wird also nicht von Schwaden übermannt. Im Glas entwickelt das trübe Bier eine intensive Bernsteinfarbe und eine samtige Schaumkrone. Da kriegt man direkt Lust auf den ersten Schluck!

Einstieg
Wenn das Bier zum ersten Mal die Lippen berührt und man den ersten Schluck nimmt, dann ist das Gefühl des fülligen Körpers ähnlich dem eines klassischen Weizenbieres. Im zweiten Moment ist man jedoch etwas enttäuscht, denn es wirkt so, als könnte der Geschmack bei der Fülle des Körpers nicht mithalten.

Körper und Geschmack
Dieser erste Eindruck setzt sich leider auch im weiteren Verlauf fort. Zwar macht das Bier von seiner massigen Konsistenz her und dem Gefühl, dass es im Mund gibt, einiges her, aber es fehlt der korrespondierende weizentypische vollmundige Geschmack dahinter. Stattdessen wirkt das Bier recht wässrig und die auf dem Etikett abgedruckten Attribute wie „fruchtig“ kann man nur mit genügend ausgeprägter Fantasie oder hypersensiblen Geschmacksnerven entdecken.

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Abgang
Im Abgang macht sich die etwas zu reichlich dosierte Kohlensäure bemerkbar, die hier ein klein bisschen zu aggressiv in Erscheinung tritt. Ansonsten verabschiedet sich das Bier unproblematisch und ohne Nebeneffekte.

Kohlensäure
Wie bereits erwähnt wurde hier etwas zu viel Blubber eingesetzt. Das hört man bereits beim Eingießen und merkt es dann auch im Abgang. Hier wäre etwas weniger mehr gewesen.

Süffigkeit
Zumindest am Alkoholgehalt sollte es hier nicht scheitern. Ansonsten weist aber auch nicht viel auf eine erhöhte Süffigkeit hin.

Fazit
Bei diesem speziellen Vertreter würde ich entweder direkt zum alkoholfreien Bier oder zum vollwertigen Weizen greifen. Hier stimmt zwar das massige Gefühl im Mund, es fehlt jedoch vollkommen das geschmackliche Erlebnis.

sdr

zur Brauerei
Die Geschichte der Brauerei geht in das Jahr 1897 zurück. Da gründete Clemens Härle, nachdem er selbst bei verschiedenen Brauereien gearbeitet hatte, seine eigene Wirk- und Braustätte. Bis heute wird im gleichen Gebäude gebraut, das 1896 erbaut wurde und auch heute noch wird die Brauerei von Nachkommen des guten Clemens geführt. Heute freilich mit deutlich mehr Sorten und einem starken Fokus auf Nachhaltigkeit, wofür die Brauerei mehrfach ausgezeichnet wurde.

 

14er Maroon Bells Guava

Dieses Bier kommt aus Colorado und ist verdammt stolz darauf. Dass in diesem amerikanischen Bundesstaat, der an sich schon sehr hoch gelegen ist, die Berge dominieren, sieht man dem Bier dezent an. Überall sind Berge abgebildet und der Hashtag der Brauerei lautet #howweclimb. Als wäre das nicht schon alles aufregend genug, ist der Strichcode in Form des US-amerikanischen Star-Spangled Banner abgebildet und der Alkoholgehalt wird mit 5,25% auf die zweite Nachkommastelle angegeben. Und noch etwas ganz besonderes: Dieses Bier ist mit frischem Guaven-Püree gebraut, was eine besondere Fruchtigkeit und Frische verleihen soll. Wie sehr es uns erfrischt habt, erfahrt ihr in dieser Rezension!

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Duft und Farbe
Der Duft, der der Dose entweicht, ist zunächst gar nicht so sehr fruchtig, wie man sich das nach den einführenden Worten zum Püree hätte denken können. Dennoch wirkt das Bier auf Anhieb sehr frisch und man hat mächtig Lust gleich loszulegen. Im Glas zeigt sich das Bier leicht eingetrübt mit einer mattgelben Farbe. Der Schaum ist mittelporig und von annehmbarer Haltbarkeit.

Einstieg
Hier kommt die Guave schon ein bisschen mehr heraus. Von Anfang an ist das Bier sehr präsent und bringt seine Aromen zur Geltung.

Körper und Geschmack
Der Geschmack ist höchst markant. Auf der einen Seite nicht wirklich fruchtig-süß, sondern eher auf eine absurde Art erfrischend bitter. Das scheint wohl das Guaven-Püree zu bewirken, das sich hier in gekonnter Weise durchsetzt. Der Geschmack spielt sich vor allem in der oberen Mundhälfte ab, wo sich auch der Geschmacksbogen entwickelt, der auch noch dann nicht abreißt, wenn das Bier schon lange der Schwerkraft nachgegeben hat.

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Abgang
Bis zur letzten Sekunde entwickeln sich immer neue Anklänge dieses Bergbieres. Zum Schluss scheinen die meisten bitteren Noten verschwunden und ein diffuser leicht süßlicher Geschmack lässt einen schon vom nächsten Schluck träumen.

Kohlensäure
Zwar kommt nicht übermäßig viel Kohlensäure zum Einsatz, aber dennoch ist das Bier bestens mit Blubberblasen versorgt. Oder sagen wir mal so: es ist nicht sprudelig aber dem Biere durchaus angemessen.

Süffigkeit
Man hat das Gefühl, dass das Püree dem Bier ein wenig seine Leichtigkeit nimmt und es dadurch nicht ganz so einfach durch den Rachen schwingt. Das gibt leider kleine Abzüge bei der Süffigkeit.

Fazit
Zwar darf man dieses Bier bei Strafe nicht in einem Satz mit dem deutschen Reinheitsgebot nennen, dennoch ist es eine Bereicherung für die Bierwelt und gerade für den amerikanischen Markt, auf dem man ja fast alles ausprobieren darf.

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zur Brauerei
Die 14er Brewing Company ist das Baby von Andrew Kaczmarek und Nato Francescato. Zusammen haben die beiden schon so einiges in der Bierbranche angestellt. Sie arbeiteten schon in Brauereien, als sie selber noch keinen Alkohol trinken durften und führten gemeinsam eine Hopfenfarm. Mit der eigenen Brauerei verwirklichen sie sich nun ihren Traum. Neben abgefahrenen Biersorten legen sie großen Wert auf Nachhaltigkeit und so geht pro verkaufter Dose eine Spende an eine Naturschutzorganisation. Da macht das Bier gleich doppelt Spaß!

Schimpf Weihnachtsbier

Zu Weihnachten gibt’s was ganz besonderes aus der Kronenbrauerei Schimpf. Nicht nur das Etikett ist hierfür mit dem Weihnachtsmann verziert, sondern auch der Inhalt der Flasche hat seine Besonderheiten. So werden bei diesem Bier sowohl helle als auch dunkelgeröstete Malze verwendet. Insgesamt bringt es das Weihnachtsbier auf einen Alkoholgehalt von 5,2%. Ob es wünschenswert ist, dass der Weihnachtsmann Flaschen vorbeibringt, wie auf dem Etikett abgebildet, haben wir für euch herausgefunden!

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Duft und Farbe
Geruchstechnisch ist der Eindruck zunächst sehr mild. Leichte Anspielungen von Malz und Hopfen lassen den geneigten Trinker noch ziemlich im Unklaren darüber, was ihn schlussendlich erwarten wird. Im Glas zeigt sich das Bier – dafür, dass auch dunkleres Malz beim Brauen verwendet wurde – erstaunlich hell. Das klarfiltrierte Bier hat hierbei ein leicht rötliche Farbe. Der Schaum ist von akzeptabler Qualität.

Einstieg
Vollmundig steigt man in den Genuss dieses Bieres ein. Viele Geschmacksnerven werden direkt beim Einstieg angesprochen und machen Lust auf mehr. Man hat den Eindruck, dass das Bier eine leicht süße Note hat, was natürlich exzellent zu Weihnachten passen würde.

Körper und Geschmack
Das runde Geschmackserlebnis setzt sich unumwunden fort. Die Aromen harmonieren wunderbar und decken dabei ein ganzen Spektrum von verschiedenen Anklängen ab. Von süßlich bis herb spannt sich der Genussbogen weit und eröffnet einen umfassenden Genuss. Besonders bemerkenswert ist der hopfenbetonte Geschmack, der sich mehr und mehr einstimmt.

Abgang
Wie schon angeklungen machen sich nach und nach hopfigere Noten breit und das gefällt außerordentlich, denn so wird das Bier zu einem richtigen Bier. Nicht nur das, sondern es wird auch noch wunderbar abgerundet. Insgesamt ein Bier mit einem sehr leichten und angenehmen Abgang.

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Kohlensäure
Hier wurde nicht gerade massenweise Kohlensäure verwendet, aber das ist auch ganz wunderbar so. Das Bier wirkt so recht weich und angenehm und ist weit davon entfernt, einen sauren Charakter zu entwickeln.

Süffigkeit
Ein durchaus süffiges Bier, mit dem man so manchen Adventsabend verschönern können dürfte. Sicherlich auch geeignet als Adventskalender oder -kranz.

Fazit
Hier hat die Brauerei Schimpf wirklich ein tolles Weihnachtsgeschenk gemacht. Mit diesem Bier muss man sich nicht schämen, an Heilig Abend anzustoßen. Eine runde Sache mit vielen verschiedenen Geschmackseindrücken.

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zur Brauerei
Die Kronenbrauerei Schimpf wurde im Jahr 1870 von der Familie Ohngemach gegründet. Acht Jahre nach der Gründung, trat die bis heute brauende Familie Schimpf in Erscheinung und kaufte die Brauerei. Inzwischen befindet sich die der Traditionsbetrieb in der fünften Generation und ist somit zu einem Kulturträger von Remmingsheim geworden. Nach dem 1. Weltkrieg wurde die Brauerei von einem Kleinbetrieb zu einem richtigen Gewerbebetrieb umgebaut. Heute umfasst das Angebot neun reguläre Biere, die um saisonale Extras ergänzt werden. Am besten genießt man diese Spezialitäten direkt in der Brauereigaststätte!